Sten
04.04.2009 | Berlin Admiralspalast
Ein kurzer Eintrag soll auch diesen besonderen Tag im Leben der KLEE-Band illustrieren. Denn dass dieser Abend etwas Besonderes werden würde, ahnten wir schon im Vorfeld. Die Zeichen waren eindeutig. Zunächst der Event: 25 Jahre "Siegessäule"-Magazin Party. Die legendär schwul-lesbische Zeitschrift feierte ihr 25-jähriges Bestehen, und wir durften als Geburtstagsgeschenk den musikalischen Live-Beitrag leisten. Eine große Ehre für uns und ein ebensolches Vergnügen! Dann die Location: der Admiralspalast in Berlin Mitte, in dem schon in den frivolen 20er Jahren getanzt und gefeiert wurde. Und schlussendlich gab es auch noch ein weiteren, bandinternen Geburtstag zu feiern. Dies ist "auf Tour" immer etwas wunderbares und niemand wünscht sich sicher mehr, dass der alljährlich wiederkehrende Jubel- auf einen Konzert-Tag fallen möge, als unser heutiges Geburtstagskind Daniel. Nachdem wir in Berlin angekommen waren und ausgiebigst das schmuckvolle Ambiente des Admiralspalastes bestaunt, sowie unseren Soundcheck hinter uns gebracht hatten, speisten und tranken wir vorzüglich italienisch auf Daniels Wohl und konnten dies auch ausgiebigst tun, denn der Auftrittsbeginn war erst für 0:30 Uhr angesetzt worden. Als wir dann pünktlich und erwartungsfroh auf die Bühne kamen, blickten wir in unzählige freudige Gesichter und im Verlauf des Sets auf ebenso viele ausgelassen tanzende und feiernde Menschen... eingerahmt wurde diese tolle Atmosphäre von einem sich über drei Stockwerke nach oben öffnenden Halbrund mit goldüberzogenen, reich verzierten Balkonen und kristallenen Lüstern und Kronleuchtern...ein erhebender Anblick! Und ein großer Spaß. Wir spielten knapp 50 Minuten und feierten später noch alle zu feiernden Anlässe, bis wir dann alle zu sehr viel späterer Stunde wohlbehalten und glücklich in unsere Hotelbetten fielen und süße bunte Träume träumten... Epilog: Ich starte hier mal die Reihe "Praktische Tipps für Unterwegs", auf dass sie in Bälde umfassende Informationen für Jedermann bereithält. Hier also Kapitel 1: Coffee to go, äh..roll Unsere Kaffeehausverwöhnten Körper verlangen, gerade nach Konzertabenden und den sich anschließenden kurzen Nächten, nach einer gehörigen Dosis Koffein. Auf Reisen - und hier im Besonderen auf deutschen Autobahnen - gibt es zwar allerorten und alle Nase lang Kaffee, jedoch sind die Qualitätsunterschiede exorbitant. Nachdem wir aber nun inzwischen so ziemlich jede Raststätte dieses Landes angesteuert und deren Angebot getestet haben, verkünde ich hier und heute im Namen des fahrenden Volkes das Urteil: Platz 1 auf unserer privaten und selbstverständlich unzweifelhaft subjektiven Richterskala belegt der Kaffee von...tättäää: "Lavazza" (...knapp aber dennoch deutlich vor "Segafredo".. alle anderen Marken können hier getrost ungenannt bleiben..). Das Problem, vor allem an einem verkaterten Rückreise-Sonntag auf der A2 von Berlin kommend: man muss sich knapp drei Stunden gedulden, bis man in den Genuss eines solchen Gewinnerkaffees kommt, nämlich exakt bis zur Raststätte Lehrter See Nord. "Segafredo" gibts schon kurz hinter Magdeburg.

 

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